Hi, ich bin Irina, Gründerin von eCommer. Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit einer Frage: Wie können E-Commerce-Brands mit Google Ads wachsen, ohne dass steigender Umsatz auf Kosten der Profitabilität geht? Genau dabei unterstütze ich heute gemeinsam mit meinem Team 7- und 8-stellige E-Commerce-Marken – mit einem Ansatz, der nicht beim ROAS oder beim Klick aufhört, sondern Marge, Neukunden und den gesamten Shop mitdenkt.
Und genau hier liegt eine der größten Herausforderungen im E-Commerce: Mehr Budget in Google Ads zu investieren, bedeutet noch lange nicht automatisch mehr profitables Wachstum. Entscheidend ist, die richtigen Hebel zu kennen – und zu verstehen, wie sie zusammenspielen.
Viele E-Commerce-Betreiber, die eine eigene App launchen, nutzen bereits Google Ads. Schnell stellt sich die Frage: Wie bewerbe ich die App am besten darüber?
Auf den ersten Blick wirken die automatisierten App-Kampagnen von Google verlockend.
Der Haken: Sie benötigen ein zusätzliches, idealerweise hohes Budget und bieten dabei nur eingeschränkte Kontrolle über das Targeting.
Doch es muss nicht immer eine extra Kampagne sein. Die Bewerbung der App lässt sich nämlich gut in das bestehende Setup integrieren. So schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe.
Hier sind zwei Wege, wie das im bestehenden Google Ads-Setup funktioniert:
1. App-Assets gezielt in Suchkampagnen nutzen
Nutzt man bereits Suchkampagnen, lässt sich diesen ganz einfach ein App-Asset hinzufügen. Unter den normalen Textanzeigen erscheint dann auf Mobilgeräten ein direkter Download-Button für iOS und Android.
Der Vorteil: Das Targeting lässt sich gezielt über Keywords steuern. Baut man das App-Asset beispielsweise in die eigene Brand-Kampagne ein, spricht man gezielt Nutzer an, die ohnehin schon nach der Marke suchen. Es ist ein direkter Weg, um bestehende Kunden kostengünstig und ohne große Streuverluste zum App-Download zu bewegen. Man zahlt dabei nur den ganz normalen CPC – ohne ein neues Budget freigeben zu müssen.
2. Die Kombination mit Remarketing
Warenkorbabbrecher sind wertvolle Kontakte für jeden Onlineshop. Anstatt diese Nutzer über bestehende Remarketing-Listen lediglich mit einer Standardanzeige an das angesehene Produkt zu erinnern, lässt sich dieser Touchpoint strategisch erweitern.
Man kann dem potenziellen Käufer beispielsweise einen gezielten Rabatt anbieten, wenn er den ausstehenden Kauf über die neu installierte App abschließt. Auf diese Weise lässt sich der offene Kauf retten und gleichzeitig ein neuer App-Nutzer gewinnen, der fortan direkt auf dem Homescreen erreichbar ist.
Fazit
Es braucht kein extra Budget, um eine Shopping-App erfolgreich zu bewerben. Mit der richtigen Integration in das bestehende Google Ads-Konto wächst die App mit dem Tagesgeschäft mit. E-Commerce-Agenturen wie eCommer beraten Betreiber dabei, wie sich dieses Ziel im aktuellen Kampagnensetup umsetzen lässt.